Microsoft hat mit Windows 2008 Server das Versprechen abgegeben, ebenfalls dem Trend zu folgen und einen eigenen Hypervisor (vgl. Erklärung bei Wikipedia) anzubieten. Dieser erlaubt es, analog den Produkten VMware, XEN oder KVM virtuelle PCs auf einem Host laufen zu lassen.
Mit Hyper-V schickt sich Microsoft an, den Markt der Virtualisierung aufzurollen. Im Rahmen der Technologie-Evaluation für unsere Kunden haben wir den neuen Player im Hypervisor-Markt unter die Lupe genommen um für zukünftige Kundenprojekte gewappnet zu sein.
Für die Virtualisierung von Windows-Betriebssystemen insbesondere auf der Windows 2008 Plattform ist Hyper-V ein gut einsetzbares Feature. Als Kunde erhält man eine gute Virtualisierungslösung, die mit Windows Vista als auch Windows 2008 Server gut harmoniert. Die genannten Betriebssysteme bringen speziellen Support für den Betrieb im Hyper-V mit und erbringen in dieser virtuellen Umgebung optimale Performance.
Sobald aber ältere Windows-Betriebssysteme oder gar Nicht-Microsoft-Betriebssysteme eingesetzt werden sollen, ist Vorsicht angebracht, da die erforderlichen Anpassungen bzw. Treiber nur zum Teil vorliegen oder aber nur in einem langsameren Emulationsmodus zur Verfügung stehen.
Soll Hyper-V eingesetzt werden, empfehlen wir dringend den Einsatz einer Active Directory Umgebung sofern man die Management-Konsole nicht nur auf einem Hyper-V-Server einsetzen möchte, sondern dazu eine Administrations-Workstation einsetzt (Stichwort: Aufwendiges Authentifizierungs-Szenario, die im Active Directory gegeben ist, aber bei einer Standalone-Konfiguration in einer Workgroup nicht gegeben ist).
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Weitere Info's zu Hyper-V finden Sie auf den Seiten von Microsoft: http://www.microsoft.com/hyperv